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„Besser leben – Welt bewegen“!

Nachhaltigkeit und Umweltschutz bedarf einem globalen Umdenken. Doch trotzdem muss auf lokaler Ebene damit begonnen werden. Das Projekt „Besser leben – Welt bewegen“ des Seminars für wissenschaftliche Politik fängt damit an, indem es durch Bildungsarbeit ein nachhaltiges Bewusstsein bei Schülerinnen und Schülern schafft.

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Von links: Lisa Göllert, Dr. Astrid Carrapatoso, Rebecca Spittel, Simon Straub

 

Jeden Tag treffen SchülerInnen Kaufentscheidungen und nutzen Ressourcen wie Wasser oder Strom. Doch wie nachhaltig ist es, wenn ich mir jeden Tag ein Salamibrötchen in der Schule kaufe oder den Wasserhahn laufen lasse? Auch wenn das Thema Umweltschutz mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit erhält, müssen SchülerInnen früh für ein nachhaltiges Denken sensibilisiert werden. Im Kontext der Nachhaltigkeitsseminare von Frau Dr. Astrid Carrapatoso will das Projekt „Besser leben – Welt bewegen“ des Seminars für wissenschaftliche Politik dieses Bewusstsein bei Schülerinnen und Schülern stärken.


Das Besondere am Projekt: Es verbindet interaktives Lernen mit digitalem Medium. Unter Leitung des Politikstudierenden Simon Straub soll auf einem GPS-gestützten Rundgang durch die Freiburger Innenstadt SchülerInnen Nachhaltigkeit in den Bereichen Ernährung, Textilproduktion und Mobilität nähergebracht werden. An vier thematischen Stationen können die SchülerInnen eigenverantwortlich ihr Wissen auf einem Tablet testen und anschließend Lösungsansätze für mehr Nachhaltigkeit in der Nachbesprechung der Rallye diskutieren. Durch die Verbindung von Rallye und Tablet entsteht ein besonderes Erlebnis für alle SchülerInnen, da Inhalte anschaulich und spielerisch zugänglich gemacht werden.

Nachhaltigkeit kann „Besser leben - Welt bewegen“ nicht nur auf einer GPS-Rallye durch Freiburg vermitteln, sondern auch durch interaktive Vorträge im eigenen Klassenzimmer. Bereits am „United World College“ in Freiburg konnte das Projekt den internationalen SchülerInnen Wissenswertes zum Thema Plastik- und Nahrungsmittelverschwendung näherbringen. Fragen der SchülerInnen, beispielsweise „Wie kann ich meinen CO2-Fußabdruck reduzieren?“ oder „Wie kann ich Nachhaltigkeit in meinen Alltag integrieren?“ sollen beantwortet werden. Und am Ende des Vortrags sind sich Straub und die SchülerInnen einig: „Wir müssen zukünftigen Generationen die Chance auf natürliche Ressourcen und beständige Umweltbedingungen sichern!“
 

Am 8.12 wurde das Projekt in Stuttgart im Rahmen des campusWELTbewerbs ausgezeichnet. Verliehen wurde die Auszeichnung von Ulrich Steinbach Ministerialdirektor des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württembergs. Der campusWELTbewerb findet seit 2014 statt und soll Angehörige aller Hochschulen Baden-Württembergs ermutigen Projekte zu entwickeln, die Themen der Nachhaltigkeit vermitteln und dabei globales Lernen und lokales Handeln miteinander verbinden.


In Kooperation mit der Freiburger Außenstelle der Landeszentrale für politische Bildung (LpB) soll die GPS-Rallye langfristig für Schulen angeboten werden, so dass auch institutionell die Langfristigkeit des Projekts gewährleistet werden kann. Neben der LpB treten das Leistungszentrum Nachhaltigkeit der Universität Freiburg, das Freiburg Advanced Centre for Education (FACE) (Uni Freiburg/PH Freiburg) sowie die Stadt Freiburg als Kooperationspartner auf.

In der fünften Ausgabe von uni'leben wurde über das Projekt berichtet: www.pr2.uni-freiburg.de/publikationen/unileben/unileben-2017-5/#6
 

Kontakt:

simon.straub@uranus.uni-freiburg.de
 

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